Der wahre Herr der Fliegen: Geschichte gestrandeter Kinder wird verfilmt

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Die faszinierende Geschichte von sechs schiffbrüchigen Kindern, die in den 1960er Jahren allein auf einer Insel überlebten, wird verfilmt.

William Goldings (1911-1993) „Herr der Fliegen“ ist bis heute eine der beliebtesten Schullektüren weltweit. Der niederländische Historiker Rutger Bregman (32) hatte offenbar ein Faible für den Stoff, bei dem eine Gruppe gestrandeter Kinder auf einer einsamen Insel zu überleben versucht. Bregman veröffentlichte seine Recherchen zum „Der wahre Herr der Fliegen“, bei dem sechs Kinder, die in Tonga ein Boot gestohlen hatten, damit kenterten und 15 Monate auf einer einsamen Insel überlebten, im britischen „Guardian“. Innerhalb von nur zwei Wochen wurde der Artikel millionenfach geklickt und jetzt „wird es ein Film!“, wie Bregman stolz auf Twitter mitteilte.

Kostspielige Filmrechte

Während im 1954 erschienenen „Herr der Fliegen“ von Golding die schiffbrüchigen Kinder nicht miteinander kooperieren und Gewalt zu ihrem letzten Refugium wird, haben die Kinder von Tonga 15 Monate dank friedlichen Miteinanders überlebt. Schließlich wurden sie von einem australischen Kapitän entdeckt und gerettet. Die Rechte an der Verfilmung hat sich das Studio New Regency gesichert, das bereits Blockbuster wie „The Revenant“ oder „Twelve Years a Slave“ produzierte. Bregman freut sich nach „zwei Wochen Achterbahnfahrt“ auf „ein Treffen auf dem roten Teppich“, wie er in einem weiteren Tweet sagte. Wie „Deadline“ berichtet, seien dem Studio die Rechte an dem Stoff einen siebenstelligen Betrag wert gewesen.

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