„Bares für Rares“: Für Schokolädchen und Kondome – Waldi heiß auf kuriosen Automaten

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Diese Rarität stand Jahre lang im Keller: Heike Stutzriem und Henry Evert kommen mit einem alten Automaten zu „Bares für Rares„. „Den habe ich vor 40 Jahren an einer Bäckerei in Diez an der Lahn entdeckt. Da habe ich gefragt, ob ich den haben dürfe. Die waren froh, den los zu werden“, sagt Verkäuferin Stutzriem über den ungewöhnlichen Fund. „Da kamen Süßigkeiten rein“, glaubt Moderator Horst Lichter und erinnert sich an seine Kindheit. Doch in dem Automaten wurden auch andere Dinge verkauft.

Bares für Rares Blumenkübel_15.15„Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek erklärt zunächst die Funktionsweise: „Über das Drehrad wurde zuerst die Ware ausgewählt. Nach dem Einwurf von 50 Pfennig öffnete sich dann die Klappe. Die Ware fiel nach unten und konnte dann entnommen werden“, sagt er über die raffinierte Mechanik. Das Gerät sei von der Helios Warenautomaten GmbH in Baden-Baden hergestellt worden und in den 50er und 60er Jahren vertrieben worden. In dem Automaten seien jedoch nicht nur Süßigkeiten, sondern auch „Streichhölzer, Feuerzeuge, Strumpfhosen oder Kondome“ verkauft. Ein echtes Wundergerät.

Doch was ist der Automat heute wert? „Ich habe mir so 350 Euro vorgestellt“, sagt Verkäuferin Stutzriem über ihren Wunschpreis. Experte Deutschmanek stimmt ihr zu. Der Automat müsse zwar etwas hergerichtet werden, aber dann könne er einen Preis zwischen 350 und 400 Euro erzielen, ist er sicher.

Zwei „Bares für Rares“-Händler bieten mit

Auch im Händlerraum sorgt der kuriose Automat für Begeisterung. Walter „Waldi“ Lehnertz springt sofort auf das Gerät an, bietet 80 Euro und erhöht sofort auf 160 Euro. „Ich finde den gut, aber nicht mein Gebiet“, sagt Fabian Kahl. Doch auch Schmuckexpertin Susanne Steiger findet Gefallen an dem Automaten und bietet 200 Euro. Das will sich Waldi nicht gefallen lassen. Mit 220 Euro ist er schließlich der Höchstbietende. Verkäuferin Stutzriem ist einverstanden.

Dass Waldi den Automaten haben will, hatte sie bereits geahnt. Lehnertz hat große Pläne damit: „Da mache ich einen Bewegungsmelder dran und wenn ich nach Hause komme, geht dann das Licht im Automaten an.“

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